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Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft neu starten in Stadt & Land!

Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft neu starten!

Die Eindämmungsmaßnahmen und Hygieneauflagen zum Schutz vor der Ausbreitung von Corona haben die Stadtgesellschaft hart getroffen und verändert. Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft sind besonders hart betroffen und werden noch lange mit den Folgen umgehen müssen.

Die finanziellen Einschnitte durch die Corona-Krise sind für viele Kreative existenzgefährdend. Bildende Künstler, Darstellende Künstler, Musizierende, Veranstalter oder Autorinnen und Autoren, sie alle leiden unter abgesagten Konzerten, Lesungen oder Messen. Der Bund rechnet mit insgesamt bis zu 28 Milliarden Euro Ausfällen in der Kreativwirtschaft.

Eine Vielzahl von finanziellen Hilfeangeboten – vom Bund, von den Ländern, von Kommunen und Institutionen – kann nur die ersten Einbrüche kompensieren. Kredithilfen sind nur für betriebswirtschaftlich gut aufgestellte Kulturbetriebe sinnvoll.

Überwiegend müssen zuerst neue Umsätze für eine Selbsttragfähigkeit und für den Selbstunterhalt erzielt werden können, bevor neue nachhaltige Ertrags- und Finanzierungsformen erschlossen werden können.

Neue Trends in Kunst-, Kultur, Musik und Literatur

Digitalisierung, Streaming und Corona-Hygieneauflagen verändern auch soziales Verhalten und Kulturöffentlichkeiten. Kulturangebote ausgerechnet im Sommer in das Internet zu verlagern ist kein wirklich guter Plan.
Kleine Freiluft-Veranstaltungen, Gartenkonzerte mit angemeldeten Gästen, Balkonkonzerte und Freilicht-Bühnen-Aufführungen sind eine bessere Idee, wenn man dabei auch Spendeneinnahmen, Ticketverkauf und Schankgenehmigungen und Hygieneauflagen organisieren kann.

Bis zum Herbst im goldenen Monat Okober gibt es noch viele Möglichkeiten, um Metropole Berlin und das Umland Brandenburg miteinander zu vernetzen, und neue Synergien für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft mit Gastronomie und Tourismuswirtschaft zu entwickeln.
Neue Formen der Zusammenarbeit und der Finanzierung müssen dabei gefunden und entdeckt werden, denn Kulturförderung ist bislang an Orte, Formate und Anträge gebunden.

Wenn die neuen Chancen an mehreren Orten, mit übergreifender Mobilität und mit Zielgruppen aus Stadt und Land zusammen gebracht werden müssen, sind kommunale und staatliche Kulturförderprogramme überfordert – und viel zu schwerfällig. Eine ganz neue und flexible Denkweise muss erarbeitet werden.

SmartCity x SmartCountry-Projekte in Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft mit Gastronomie und Tourismuswirtschaft – eine Zukunftsstrategie!

Ab 1.Juli 2020 wird neu gestartet. Das Mediennetzwerk Berlin startet die „allgemeinöffentliche Vernetzung“ von Stadt und Land. Einzige Bedingung:
Die kulturellen und touristischen Angebote müssen mit nachhaltigen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie ÖPNV, Fahrrad und eMobilität verknüpft werden!
Neue Ideen, Formate, Kultur- und Medienformate und Designs können dabei in Gang gesetzt und erprobt werden. Projekte mit Fund-Raising für Denkmäler und Kulturdenkmäler können besonders unterstützt werden.
Auch örtliche Mobilitätsanbieter, Fahrrad-Vermieter und Bus-Unternehmer können sich beteiligen.

Aktuelle Vernetzungs- und Fördermöglichkeiten, incl. Sponsoring werden am 15.6.2020 und am 1.7.2020 im Zweiwochen-Rhytmus als PDF-Kalender
angegeben-

Idee, Veranstaltung und Vernetzungsangebot melden:
info@marzahn-hellersdorf-zeitung.de