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Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf schnüren Solarpakete

Montage von Solaranlage

Die Verträge sind unterzeichnet. Die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg haben die Nasen vorn beim Ausbau von Solardächern auf öffentlichen Gebäuden, die von den Berliner Stadtwerken betrieben werden. Bas bereits Ende 2018 wurde zwischen dem Lichtenberg und den Berliner Stadtwerken ein „Solarpaket“ sechs Anlagen im Umfang von insgesamt 221 Kilowatt Spitzenlast (kWp) vorbereitet, das jetzt leicht verändert alle Hürden genommen hat und gebaut wird.

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und die Berliner Stadtwerke haben jetzt vereinbart, auf sieben Dächern von bezirkseigenen Immobilien Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 445 Kilowatt Spitzenlast (kWp) zu errichten.
Gespräche über ein zweites „PV-Paket“ mit weiteren vier Gebäuden dieses Bezirks sind weit gediehen.

Die Berliner Stadtwerke stehen nun mit sechs weiteren Bezirken in Gesprächen und bereiten entsprechende Vereinbarungen bevor.

Marzahn-Hellersdorf: Haus der Gesundheit und sechs Schulen

Marzahns Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) ergänzt: „Mit der vereinbarten Installation von sieben Photovoltaikanlagen auf dem Haus der Gesundheit und verschiedenen Schulen macht der Bezirk Marzahn-Hellersdorf einen wichtigen Schritt in Richtung klimaneutrale Stadt – ein ambitioniertes Vorhaben, das der Bezirk gerne vorantreibt und unterstützt. Als grüner Bezirk geht Marzahn-Hellersdorf in Richtung umweltfreundlicher Stromerzeugung gern voran.“

Lichtenberg: sechs Schuldächer mit Photovoltaik

Die sechs Lichtenberger Anlagen werden auf Schuldächern errichtet. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke), der auch das Ressort Immobilien verantwortet, zeigte sich erfreut über die Fortschritte: „Es freut mich, dass die Bezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf vorangehen und ich hoffe, wir machen mit diesem Schritt den Anfang für die ganze Stadt: Berlin muss SolarCity werden! Mit den Berliner Stadtwerken haben wir einen guten Partner gefunden. Wir reden nicht nur, wir handeln. Lichtenberg ist ein Klimaschutzbezirk“.

Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe ermutigt alle Bezirke

„Die Solarwende in Berlin ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die die Stadtwerke zusammen mit den Bezirken und den Berlinerinnen und Berliner schaffen. In den Schulen legen wir als Gesellschaft den Grundstein für unsere Zukunft. Auf den Dächern dieser Schulen sollen Solarzellen unseren Anspruch verdeutlichen: dass wir unseren Kindern nicht nur eine gute Bildung, sondern auch eine gute Zukunft zu teil werden lassen. Ich freue mich über diese Fortschritte mit den Bezirken sehr, haben wir doch auf den Berliner Dächern noch genügend Platz für mehr Solaranlagen“, erklärte Berlins Energiesenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen). Sie ermutigt auch alle anderen Bezirke , dem Beispiel von Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg zu folgen.

Stadtwerke sparen immer mehr CO2-Aquivalente in der Energieerzeugung ein

„Die Bündelung mehrerer PV-Anlagen zu Paketen spart vor allem Zeit bei der Umsetzung der Projekte, die ja der Effizienz wie dem Klimaschutz gleichermaßen dienen“, so Dr. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke.

Die Spezialisten der Berliner Stadtwerke haben weit vorangeschrittene Verhandlungen außer mit Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg bereits mit sechs weiteren Bezirken geführt. „Allein mit diesen Vorhaben in einem Gesamtwert von 3,5 Mio. Euro können wir eine PV-Leistung von 3,7 MWp zusätzlich auf Berlins Dächern installieren“, unterstreicht Dr. Busch, „die eine CO2-Einsparung von ca. 1.800 Tonnen pro Jahr bewirkt.“

Weitere Informationen:

www.berlinerstadtwerke.de

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