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Berliner Bühnen mit 3 Millionen Besuchern in 2018

Schlosspark-Theater

Der Berliner Kultursenator hat die Bilanz der Berliner Bühnen im Jahr 2018 veröffentlicht. Mit 3 Millionen verkauften Eintrittskarten ist die Kulturlandschaft insgesamt auf Erfolgskurs.

„Die Berliner Bühnen und Orchester blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Die institutionell geförderten Theater, Orchester und Tanzgruppen konnten im abgelaufenen Jahr 2018 in Berlin insgesamt 3 Millionen zahlende Besucherinnen und Besucher in 8.687 Vorstellungen zählen.

Die Einrichtungen haben im letzten Jahr 410 Neuproduktionen erarbeitet. Die Nachfrage nach den Angeboten der Berliner Bühnen zeigt sich auch außerhalb von Berlin in insgesamt 1.586 Gastspielvorstellungen.“

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, erklärte dazu: „2018 war für die Berliner Bühnen und Orchester erneut ein großartiges und erfolgreiches Jahr. Dies zeigen nicht nur die erneut 3 Millionen Besucherinnen und Besucher, auch die fast 1.600 Gastspiele außerhalb Berlins sind Beleg für das Interesse am künstlerischen Können und der kreativen Kraft Berliner Bühnen und Orchester.
Dieser Erfolg wäre undenkbar ohne das Zusammenspiel von Künstlerinnen und Künstlern, Intendanzen und Gewerken – Ihnen allen gilt mein Dank. Das Erreichte ist zuerst ihr Verdienst. “
.

Ergebnis in Zahlen

3 Millionen Besucher in 8.867 Vorstellungen – das sind rechnerisch rund 345 Besucher pro Vorstellung. Die Durchschnittszahlen belegen noch hohe Optimierungspotentiale im Bereich der Berliner Bühnen. Die Auslastung kann durchweg verbessert werden. Einige Theater sind berlinweit kaum bekannt. Die Besucherzahlen geben auch nur ein kleinen Ausschnitt einer Bilanz wieder. Die Ergebnisse von Marketing- und Ticket-Ermäßigungen bleiben beispielsweise intranparent. Die Konzentration der großen Berliner Bühnen auf wenige zentrale Bezirke Berlins bedeutet zugleich auch ein Ungleichgewicht in der Kulturlandschaft, weil Bezirke wie Spandau, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick unterrepräsentiert sind.

1. Gob Squad – 2.560
2. cie. toula limnaios – 3.391
3. She She Pop – 3.713
4. Nico and the Navigators – 4.150
5. Ballhaus Naunynstraße – 4.869
6. Constanza Macras / DorkyPark – 5.355
7. Theaterdiscounter – 5.904
8. Rimini Protokoll – 7.827
9. Theater im Palais – 9.672
10. Kleines Theater – 10.274
11. Vaganten Bühne – 13.041
12. Theater Strahl – 17.833
13. Sophiensaele – 19.262
14. Neuköllner Oper – 20.447
15. sasha waltz and guests – 21.559
16. HAU Hebbel am Ufer – 52.331
17. Renaissance Theater – 68.660
18. Theater an der Parkaue – 78.352
19. Grips Theater – 83.464
20. Maxim Gorki Theater – 85.299
21. Volksbühne – 88.667
22. Schlosspark Theater – 89.510
23. Staatsballett Berlin – 110.243
24. Komödie am Kurfürstendamm – 115.503
25. Schaubühne – 129.827
26. Berliner Ensemble – 132.610
27. Konzerthaus Berlin – 154.098
28. Deutsches Theater – 160.436
29. Rundfunk-Orchester und -Chöre GmbH – 175.742
30. Komische Oper Berlin – 210.380
31. Deutsche Oper Berlin – 225.592
32. Staatsoper Unter den Linden – 226.278
33. Stiftung Berliner Philharmoniker – 242.620
34. Friedrichstadt-Palast – 422.895

Summe Jahresbesucherzahl: 3.002.364

Optimierungspotentiale für die Berliner Bühnen

Gastspiele in den Außenbezirken wären eine Möglichkeit, sowohl Auslastung und geografische Ungleichgewichte zu verbessern. Die Verteilung von Werbemitteln für Großplakatwerbung durch Sponsoren fördert vor allem die großen Bühnen. Da für Großplakate täglich bis zu 16 € ausgegeben werden, die mindestens eine Monatsschaltung verlangen, muss die Frage nach einer besseren Präsenz von kleinen Bühnen in der Plakatwerbung gestellt werden.

Kosten für Vorverkaufsgebühren und eCommerce-Ticketprovisionen können heute enorm gesenkt werden. Die Schallmauer von Euro pro eCommerce-Ticket ist bereits in Sicht, wobei alle Bezahlarten, Vorverkauf und Abrechnung integriert sind. Auch Möglichkeiten zum Online-Fundraising und zum digitalen Audience-Management werden noch nicht ausreichend genutzt.


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