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„Allein und erziehend im Lockdown“ — SHK hilft!

Alleinerziehende mit Kind

Alleinerziehende sind besonders durch die Pandemie und den Lockdown betroffen. Ein Beratungsangebot soll helfen:
Am Dienstag, dem 30. März 2021, von 16:00 bis 17:00 Uhr, laden die Selbsthilfe-, Kontakt-, und Beratungsstelle Marzahn-Hellersdorf und Manja Finnberg von der Koordinierungsstelle Netzwerk für Alleinerziehende MaHe zu einem Angebot für Alleinerziehende ein.
Ganz Coronakonform als Hybridveranstaltung, die Teilnahme ist sowohl in begrenzter Anzahl vor Ort wie auch online möglich und wie gewohnt kostenfrei.

Themen:
„Welche Angebote unterstützen alleinerziehende Mütter und Väter im Bezirk dabei, während der Pandemie-Beschränkungen Kinderbetreuung, Homeschooling und Arbeit zu bewältigen? — „Was können sie tun, um sich nicht selbst aus dem Blick zu verlieren?“ — „Wo finden sie Unterstützung und ein offenes Ohr?
In der offenen Infoveranstaltung sollen diese Fragen beantwortet werden.

Außerdem soll im anschließenden Gespräch nachgefragt werden: „Welche Hilfen benötigen Alleinerziehende besonders? Wo stoßen sie im Alltag auf Hindernisse und welche Angebote wünschen sie sich?“

Referentin: Manja Finnberg
Koordinierungsstelle Netzwerk für Alleinerziehende MaHe
Teilnahme vor Ort oder digital möglich

Weitere Informationen und Anmeldung:

Tel.: 030 5425103 | Mail: selbsthilfe@wuhletal.de | www.wuhletal.de


Kommentar: „Alleinerziehende sind keine psychisch Kranken!“

Von Michael Springer, Herausgeber

Weder die Pressestelle des Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, noch die Verantwortlichen bei Träger Wuhletal – Psychosoziales Zentrum gGmbH sind sich der diskriminierende und stigmatisierenden Wirkung dieser Veranstaltungsankündigung bewußt! Auch die Volkssolidarität, der Wuhlgarten e.V. und die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management, Juliane Witt ( DIE LINKE ) tragen hierfür Mitverantwortung!
Die Lokalpresse muss deshalb scharf intervenieren: „Wer den Link des Trägers aufruft landet unweigerlich und alternativlos bei einem „Unterstützungsangebot für psychisch und suchtkranke Menschen.“

Für die bereits hart von der Pandemie betroffenen Alleinerziehenden ist das eine besondere Herabsetzung und Respektlosigkeit! — Bedenkt man dazu noch den hohen Frauenanteil in Marzahn-Hellersdorf, so ist es insbesondere eine „Frauendiskriminierung“. Sie müssen sich in besonderer Weise mißstanden und allein gelassen fühlen, wenn sie derart von Hilfsangeboten angesprochen werden.
Hier kommt auch eine sozialpolitisch höchst bedenkliche Unsensibilität an die Oberfläche, die zur weiteren systemischen Entrechtung führt!

Wer auch noch so dumm ist, sich in der zugehörigen Facebook-Gruppe anzumelden, legt sich unfreiwillig einen lebenslangen schädlichen „Datenschatten“ an, und zieht auch noch Bekannte und Freunde mit Adressen und Kontaktdaten mit hinein! — So kann im Bezirk keine gelingende Sozialpolitik aussehen!

Die Einschaltung der Landestselle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung wird deshalb dringend empfohlen! Deren Motto „Respekt gewinnt“ ist in besonderer Weise geeignet, ein konstruktiveren Umgang mit hilfsbedürftigen Gruppen und Alleinerziehenden politisch zu lernen!

Kontakt zur Redaktion:
info@marzahn-hellersdorf-zeitung.de