Von Michael Springer
Kann man nicht einfach Eisen verbrennen — statt Kohle? — Eine überraschende Alternative wird von der TU-Darmstadt und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgeschlagen.
Das KIT hat vorgerechnet: „In jedem Zukunftsszenario für Europas Stromnetz rechnet sich die Eisenverbrennung und kann unsere Strombedarfslücken stopfen.“ – Das Projekt „Clean Circles“ erforscht Eisen als Energieträger einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft.
Der YouTube-Kanal Norio der WISSKOMMmedia GmbH aus Frankfurt/Main zeigt ein Kraftwerk, das in Deutschland startet und das eigentlich als unmöglich gilt:
Wirtschaft-Wunder 2026: Hessens unmögliches Kraftwerk in Betrieb! – YouTube
Moderator und CEO Gideon Stuurman präsentiert das Projekt mit der von Norio gewohnten technisch-wissenschaftlichen Sachlichkeit und wissenschaftlichen Quellen-Verweisen. — Es ist eine Alternative, die in der Energiewende-Diskussion noch nicht angekommen ist. Mit Gestehungskosten von bis zu 8ct pro Kilowattstunde wäre es auch die perfekte Ergänzung für Solar und Wind!
Kohlekraftwerke umbauen – statt neuer Gaskraftwerke
Die Verbrennung von Eisenstaub ist eine verblüffende Alternative, denn alte Kohlekraftwerke müssen nur noch in den Brennkammern so umgebaut werden, damit sie Eisenstaub verbrennen können.
Zudem ist Eisenstaub kein Gefahrgut wie etwa Gas und Erdgas. Und dazu kann Eisenstaub ganz normal per LKW transportiert werden. Ein einziger LKW-Container speichert 26 Megawattstunden Energie und kann bei der Verbrennung eine hohe Energieausbeute bereit stellen, die der von Kohle kaum nachsteht.
Zudem ist Eisen überall in Deutschland verfügbar und kann sogar abgebaut werden.
Die Umrüstung der Kohlekraftwerke ist deutlich günstiger, als der Neubau von Gaskraftwerken, die zusätzlich Gas-Pipelines und Gas-Terminals für die Anlieferung von Flüssiggas (LNG) benötigen.
Für die Energiepolitik ergibt sich eine überraschende Win-Win-Situation: Alte Kohlekraftwerke mit ihrer bestehenden Starkstrom-Infrastruktur können erhalten werden. Es fallen nur Kosten für neue Brennkammern und Wärmetauscher an, denn Eisen verbrennt mit höheren Temperaturen als Kohle und erreicht bis zu 2.000 Grad-Celsius.
Milliarden-Entschädigungen für den Kohleausstieg werden womöglich sogar obsolet und können in eine neue Investitionsstrategie zur Eisenverbrennung fließen.
Wird Deutschland plötzlich Weltmarktführer für Eisenkraftwerke?
Gideon Stuurman von Norio-TV zeigt den neuen Technologiepfad auf:
Nach der Eisenverbrennung entsteht Eisenoxid, im Volksmund „Rost.“ Dieses Eisenoxid ist recyclebar und kann mittels Überschuß-Strom wieder in Eisenstaub zurück verwandelt werden. Eine perfekter Kreislauf ist damit möglich, der kein Kohlendioxid bei der Verbrennung freisetzt.
Inzwischen ist das Thema „Eisenverbrennung“ zum EU-Thema geworden. Halb Europa forscht inzwischen an unseren Eisenkraftwerken, die Niederlande stecken gerade 114 Millionen Euro in die Technologie hinein.
Gebaut, zertifiziert und in Serie gefertigt wird zuerst hier in Deutschland in Hessen.
Wenn Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche nun schnell umschaltet und ein Förderkonzept auflegt, kann Deutschland mit einer neuen „spottbilligen Kraftwerkstechnik“ zum neuen Weltmarktführer und Partner für weltweite Kooperationen werden.
Weitere Informationen:
Projekt Clean Circles: Eisen statt Kohle verfeuern – umweltfreundlich! – www.tu-darmstadt.de/
Public Media — eine neue Mediengattung für Berlin & Europa! Lokal & global sichtbar!*
*) Neue Rubriken für Technologien & Energietechnologien starten ab 1.9.2026
