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Alice Salomon Hochschule Berlin bekommt geplanten Erweiterungsbau

Alice Salomon Hochschule

Der Berliner Senat hat den Weg frei für den Erweiterungsbau der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH Berlin) freigemacht. Ab dem Frühjahr 2021 sollen für die Hochschule am Kokoschkaplatz im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zwei neue Lehrgebäude mit Seminarräumen und Büros sowie eine Mensa entstehen.

Am 17. März 2020 hatte der Berliner Senat die noch ausstehende Finanzierung in Höhe von 20,6 Millionen Euro für den letzten von insgesamt drei geplanten Bauabschnitten beschlossen. Die Mittel werden aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA) zur Verfügung gestellt, vorbehaltlich der Zustimmung des Hauptausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses.

Mit derzeit mehr als 3.800 Studierenden, gut 600 Lehrenden und Forschenden sowie rund 100 Beschäftigten ist die ASH Berlin deutschlandweit die größte staatliche Hochschule für die Bereiche Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung. Bis 2024 sollen 900 neue Studienplätze entstehen, ab dem Wintersemester 2020/2021 startet etwa ein neuer Pflege-Studiengang.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, hierzu:

„Die Alice Salomon Hochschule Berlin spielt eine wichtige Rolle für das soziale Gefüge in unserer Stadt. Sie bildet die dringend benötigten Fachkräfte für unsere Gesundheitsversorgung, für die Kindergärten und Sozialeinrichtungen aus. Mit den Investitionen wollen wir sicherstellen, dass sie bestmögliche Rahmenbedingungen für Studium und Lehre bieten kann und über den notwendigen Raum für neue Studiengänge verfügt. Von der Weiterentwicklung ihres Standortes in Marzahn-Hellersdorf, den sie vor etwas mehr als 20 Jahres nach dem Umzug aus Schöneberg bezogen hat, wird der gesamte Bezirk und unsere ganze Stadt stark profitieren.“

Der Erweiterungsbau der ASH Berlin wird für 36,7 Mio. Euro in drei Bauabschnitten gebaut. Zuerst entsteht ein Lehrgebäude, das aus Zuschüssen des Landes an die Hochschule finanziert wird. Die neue Mensa, wird aus dem „Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA)“ mit 7,3 Mio Euro finanziert. Für den dritten Bauabschnitt werden SIWA-Mittel in Höhe von 20,6 Mio. Euro eingesetzt.