Freitag, 24. Juli 2026
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Stand der Vorbereitungen auf die Berlin-Wahl in Marzahn-Hellersdorf

Wahlen in Berlin 2026

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf – vertreten durch das Bezirkswahlamt sowie die Bezirksstadträtin für Soziales und Bürgerdienste, Juliane Witt – hat zu einem Pressegespräch am 27. Juli 2026 eingeladen.
Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Wahlvorbereitungen, die geänderten Zuschnitte der Wahlkreise sowie der Beginn und die Standorte der Direkt- und Briefwahl. Ziel ist es, die Öffentlichkeit frühzeitig über die wichtigsten Neuerungen und organisatorischen Abläufe der Wahl zu informieren.

Im September 2026 wählen die Berlinerinnen und Berliner ein neues Abgeordnetenhaus sowie die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) für die kommenden fünf Jahre. Erstmals sind auch 16- und 17-Jährige wahlberechtigt.

  • Datum: Montag, 27. Juli 2026
  • Uhrzeit: 12:00 bis 14:00 Uhr
  • Ort: Besprechungsraum C327, Riesaer Straße 94, 12627 Berlin

Um Bestätigung wird gebeten: „Wir bitten um eine formlose Teilnahmebestätigung bis zum 23. Juli 2026 an E-Mail. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.“

Quelle: Pressemiteilung vom 16.07.2026


Redaktioneller Hinweis:
Aus grundsätzlichen medienpolitischen Gründen nimmt die Marzahn-Hellersdorf-Zeitung nicht teil.
Öffentlich verbreitete „Presseeinladungen“ haben für Journalisten keinen hohen Nachrichtenwert. Zudem gibt es aus Marzahn-Hellersdorf keine hinreichenden Werbeschaltungen, um den Stundensatz von 179,80 € für Journalisten nach Tarifvertrag des BDZV/DJV zu finanzieren. In Berlin kostet Lokaljournalismus mindestens ca. 3,89 €/Einwohner/Jahr. NGO´s beziehen mindestens 42,50 €/Einwohner/Jahr und die digital-mediale Blindleistung übersteigt mindestens 440,– €/Einwohner/Jahr.
Dazu wird auch unlauterer Wettbewerb mit gefälschten Lokalzeitungen in Marzahn-Hellersdorf entfaltet.

Ab 1.8.2026 wird die Tarif-Treueforderung des Landes Berlin freiwillig übernommen, mit dem Tarifvertrag des BDZV/DJV. — Damit kann künftig ein arbeitsmarktpolitischer Befreiungsschlag entwickelt werden, weil es neue Zuverdienst- und Erwerbsmöglichkeiten in der Medienwirtschaft und in den Kreativökonomien entstehen.
Solange die notwendige betriebswirtschaftliche Finanzierung für unabhängigen Lokaljournalismus und für Kommunalpolitik nicht gesichert ist, sind Personaleinsatzplanung für lokale Themen, Wahlberichterstattung und unabhängige Kommentare ungesichert.

Die Politik muss die Frage grundsätzlich beantworten, wer dafür finanzieren und aufkommen soll?

Der faire und offene Dialog mit Bezirksstadträtin Juliane Witt wird übrigens weitergeführt. Kommunikative und medienwirtschaftliche Hindernisse für Lokaljournalismus sind struktureller Natur.
Cancel Culture, Brandmauer-Politik und interkulturelle Zuwanderung mit Mehrsprachigkeit sorgen für immer kleinere Media-Reichweiten und steigende Kosten in Marketing und Pressearbeit! — Solange es keine tragfähigen Antworten gibt, wird das redaktionelle Themenspektrum auf Themen mit wirtschaftlicher Kostendeckung beschränkt.

Mit dem Konzept der „5. Säule der Demokratie“ entsteht ein starker Weg, der für alle Demokratien in der EU existenziell bedeutsam ist. Die zugehörige Roadmap wird weiter fortgesetzt. Lokaljournalismus und Journalismus werden in der Ära von KI sogar gestärkt und können die Rolle als 4. Gewalt immer besser
ausfüllen, wenn die personellen Voraussetzungen und die presserechtliche Medienordnung gesichert sind.

Michael Springer, Herausgeber