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Polizeibericht vom 09.11.2019

Polizei Berlin

09.11.2019 | Biesdorf: Schüler bedroht

In Biesdorf zeigte gestern Mittag ein Schüler seiner Schulleitung an, dass er von Mitschülern bedroht worden sein soll. Nach bisherigen Erkenntnissen wandte sich der 16-Jährige gegen 12.15 Uhr an die Leitung seiner Schule und teilte mit, dass Mitschüler ihn und seine Familie seit einiger Zeit bedroht haben sollen, unter anderem auch über einen Kurzmitteilungsdienst. Die Schulleitung alarmierte die Polizei zum Ort. Den Einsatzkräften benannte der 16-Jährige drei Mitschüler im Alter von 15, 16 und 18 Jahren als Tatverdächtige. Hintergrund der Bedrohungen soll das politische Engagement des Vaters sein. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

08.11.2019 | Alt-Hellersdorf: Geplante Bombenentschärfung am Montag – umfangreiche Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen

Gemeinsame Meldung Polizei Berlin und Berliner Feuerwehr

Die Entschärfung der Weltkriegsbombe auf dem Gelände des Stadtguts Alt-Hellersdorf ist für Montagmittag geplant. Ab 9.30 Uhr beginnen die Absperr- und Evakuierungsmaßnahmen. Darüber hinaus wird eine Sicherheitszone eingerichtet, die folgende Straßenzüge umfassen wird:

Zossener Straße zwischen Alte Hellersdorfer Straße und Stendaler Straße (nördlich), Stendaler Straße zwischen Zossener Straße und Janusz-Korczak-Straße (östlich), Cottbusser Straße zwischen Janusz-Korczak-Straße und Alte Hellersdorfer Straße (südlich) sowie Alte Hellersdorfer Straße zwischen Cottbusser Straße und Zossener Straße (westlich).

Im Sperrkreis sind folgende, weitere Straßen betroffen:

Havelländer Ring, Kastanienallee, Straße Alt-Hellersdorf, Janusz-Korczak-Straße, Henny-Porten-Straße, Fritz-Lang-Straße, Alte Hellersdorfer Straße, Neuruppiner Straße, Senftenberger Straße und Kyritzer Straße.

Nähere Angaben finden Sie auf unserer Internetseite und auf der Internetseite des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf. Welche Bereiche von den Maßnahmen konkret betroffen sind, können Sie der interaktiven Karte der Berliner Feuerwehr entnehmen.

Vom Beginn der Einsatzmaßnahmen an wird der Twitter-Einsatzkanal der Polizei Berlin über den jeweils aktuellen Stand des Einsatzes rund um die Bombenentschärfung informieren.

Erstmeldung Nr. 2661 vom 7. November 2019: Weltkriegsbombe gefunden – Entschärfung am Montag
Eine heute Vormittag in Hellersdorf gefundene Weltkriegsbombe wird am kommenden Montag entschärft. Die Bombe war gegen 11 Uhr bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Guts Hellersdorf entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine 250 kg schwere Fliegerbombe amerikanischer Bauart. Unsere Kriminaltechniker waren am Ort und stellten fest, dass der Zustand des Sprengkörpers sicher ist. Es besteht keine unmittelbare Gefahr. Aufgrund der notwendigen Planungen für die Entschärfung und wegen der erforderlichen Verfügbarkeit unterschiedlicher Fachkräfte wurde die Entscheidung getroffen, die Entschärfung in den Mittagsstunden des 11. November 2019 durchzuführen. Ziel ist es, eine Entschärfung der Bombe gefahrlos sicherzustellen und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen gering zu halten.

08.11.2019 | Hellersdorf: Auto brannte

In der vergangenen Nacht hat in Hellersdorf ein Auto gebrannt. Ein Anwohner bemerkte gegen 23.10 Uhr auf einem Parkplatz in der Eisenacher Straße Flammen an dem Citroen und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Anschließend löschte er gemeinsam mit weiteren Helfenden das Feuer noch vor Eintreffen der Brandbekämpfer. In der Nähe nahmen Polizisten einen Tatverdächtigen vorläufig fest. Der 15-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und im Anschluss einem Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übergeben. Er wurde heute vernommen und im Anschluss entlassen, da sich Tatverdacht nicht erhärtet hat.

06.11.2019 | Marzahn: Rollerfahrer alkoholisiert gestürzt – schwer verletzt

Ein Rollerfahrer ist in der vergangenen Nacht in Marzahn gestürzt und verletzte sich dabei schwer. Ersten Ermittlungen zufolge befuhr der 34-Jährige kurz nach 1 Uhr mit seinem Roller die Märkische Allee in Richtung Dorfstraße und wendete in Höhe Ahrensfelder Chaussee. Dabei stürzte er, zog sich Beinverletzungen zu und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Eine Funkwagenbesatzung stellte bei dem Zweiradfahrer Alkohol in der Atemluft fest. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Daraufhin wurde dem Mann im Krankenhaus Blut abgenommen. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die Ermittlungen übernommen.