Von Michael Springer
Das krisenhafte Jahr 2025 ist vergangen. Das Jahr des Pferdes 2026 hat begonnen! — Es steht symbolisch für kraftvolle, leidenschaftliche Energie, die Mut, Entschlossenheit und neue Chancen bringt, aber auch Schnelligkeit und die Notwendigkeit bewusster Entscheidungen erfordert. Es wird eine Zeit die Aktivität, Neuanfänge und das Umsetzen lange aufgeschobener Projekte einfordert. Dabei werden Achtsamkeit und das Schaffen von sichtbaren Balance wichtig. Es gilt die intensive Dynamik zu nutzen, anstatt die Menschen zu überwältigen und zu überfordern.
Der Berliner Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat in seiner Neujahrsansprache die Menschen in der Hauptstadt aufgerufen, mit Zuversicht ins Jahr 2026 zu starten. Sein Optimismus wird hier unterstützt, denn es wurden viele bedeutsame Reformschritte auf den Weg gebracht, die nun in der Stadt und in der Stadtgesellschaft geerdet und zum Leben erweckt werden müssen.
Dabei wird aber auch ein Systemproblem der Digitalisierung und Medienökonomie sichtbar: 16 Stunden nach Veröffentlichung auf den YouTube-Kanal der Berliner Senatskanzlei wurde die Neujahrsansprache ganze 128 Mal aufgerufen. Zudem hat der YouTube-Kanal der Berliner Senatskanzlei derzeit ganze 3.880 Abonnenten (Stand 2.1.2026 – 12:12) Uhr.
Bei einer Einwohnerzahl von bald 4 Mio. Menschen ist das verschwindend gering! — In einigen Tagen wird man nun messen können, was dieser Neujahrsgruß an zusätzlicher Aufmerksamkeit erzeugt.
Das Jahr 2026 wird daher auch ein Jahr der Klärung, ob die Voraussetzungen für neuen Optimismus in Berlin-Brandenburg gegeben sind.
Im gesamten Metropolenraum leben und arbeiten rund 7 Millionen Menschen. In Berlin wird in knapp 7 Monaten ein neues Landesparlament gewählt.
Mit der gestarteten Verwaltungsreform wird der Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger und ihrer Gäste und Partner noch weiter steigen. Die Kommunikation der Stadtgesellschaft verlagert sich dabei immer mehr auf Stadtteilzentren, soziale Träger, die betreuende Informationen und Lebenshilfen anbieten.
Stadtöffentlichkeit wird dabei mehr und mehr personalisiert. Verwaltungen, Träger und Agenturen laden zum mannigfaltigen direkten Dialog. — Journalisten und Lokalpresse stören nur dabei! Die Parteien sind darauf unterschiedlich gut vorbereitet!
Wie damit umzugehen ist, ist noch offen! — Mit dem offenen Konzept von „Public Media“ besteht die Chance, offen und technologieoffen und allen Veränderungen konstruktiv und optimistisch begegnen!
Das Bild der Glaskugel ist eine offene Einladung, selbst eigene Blicke in die Zukunft zu wagen — und aufzuschreiben und hier medial zu präsentieren! — Leserbriefe, Gastbeiträge, Fotos, Videos — alles ist möglich!
Redaktion info@marzahn-hellersdorf-zeitung.de
